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Reiseland Holland -

es gibt viel zu entdecken!

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Gracht mit verschiedenen Booten in Amsterdam (Holland)

Im Reiseland Holland gibt es enorm viel zu entdecken und weil die Niederlande flächenmässig recht klein sind, kann man alles schnell erreichen. Fast alle Ausflugsziele sind Tagesausflüge, sofern Sie Ihr Urlaubsquartier nicht in einer ganz abgelegenen Gegend beziehen.

Etliche Ausflugsziele haben mit Wasser(sport) oder Blumen zu tun und müssen deshalb im Frühjahr oder im Sommer besucht werden. Es gibt aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Erlebniswelten, die witterungsunabhängig sind - vor allem natürlich in den Städten.

Wenn Jahreszeit und Wetter es erlauben, sollten Sie sich die Blumenplantagen in Holland wirklich nicht entgehen lassen. Tulpen, Narzissen und Hyazinthen werden in Holland auf grossen Feldern kultiviert. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Blüten, als vielmehr um die Blumenzwiebeln, die in alle Welt exportiert werden.

Blumenbeete im Keukenhof, der berühmten Gartenanlage bei Amsterdam in Holland

Neben den Blumenfeldern und der berühmten Gartenanlage Keukenhof - eine der bedeutendsten Touristenattraktionen des Landes - gibt es noch mehrere kleinere Gärten, die meist von Blumenzwiebel- und Rosenhändlern betrieben werden und der Öffentlichkeit zugänglich sind. Das sind natürlich Verkaufsausstellungen, aber Sie sind nicht verpflichtet, etwas zu kaufen.

Der Keukenhof ist eine sehr grosse (32 Hektar) Anlage, in der mehrere Millionen Blumenzwiebeln zu prachtvollen Blumenbeeten inmitten einer ansonsten englischen Parkanlage gestaltet sind. Es ist eine der bedeutendsten niederländischen Touristenattraktionen.

Der Keukenhof ist nicht ganzjährig, sondern nur eine recht kurze Zeit im Frühjahr geöffnet - nur ungefähr 2 Monate lang, beginnend am Frühlingsanfang! Es kann auch sehr voll werden. Der Eintrittspreis beträgt 16,- Euro (Stand 2015); Kinderermässigung, der Parkplatz ist gebührenpflichtig.

Dieses Blütenmeer ist an die Jahreszeit gebunden - Aalsmeer nicht: Hier können Sie frühmorgens an der Blumenauktion teilnehmen (als Zuschauer natürlich), auf der Millionen von Blumen aus aller Welt den Besitzer wechseln. Aalsmeer ist ein südöstlicher Vorort von Amsterdam; die Blumenauktionshalle ist ausgeschildert. Die Blumenauktion beginnt sehr früh - wenn Sie erst um 7.00 Uhr kommen, werden Sie nur noch die kläglichen Reste erleben!

Bürgerhäuser an einer Gracht in Amsterdam

Die Holländer sind Händler. Das kleine Land verfügt nur über wenige Bodenschätze und selbst der Platz für die Landwirtschaft ist in dem dicht besiedelten Land nicht ausreichend vorhanden. Aber gehandelt haben sie schon immer. Holländische Handelsschiffe befuhren die Routen nach Ostindien und brachten Gewürze und andere orientalische Waren.

Auch heute noch sind Märkte ein Kennzeichen für Holland. So gibt es direkt bei Amsterdam (genauer in der Vorstadt Beverwijk) den grössten überdachten Basar Europas. Es ist streckenweise ein überdachter Flohmarkt, aber in einigen der Hallen glauben Sie sich auch heute noch in einen orientalischen Bazar versetzt. Beverwijk liegt wenige Kilometer nordwestlich von Amsterdam; fragen Sie ggf. nach dem "Zwarte Markt" oder dem "Bazaar"

Amsterdam ist eine der Hauptstädte des Handels mit Diamanten und gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Die Grachten für die die Stadt so berühmt ist, sind nicht etwa natürliche Gewässer, sondern künstliche Wasserwege, um mit den Schiffen, die Handelsgüter an Bord hatten, bis zu den Lagerhäusern der reichen Kaufleute in der Stadt fahren zu können.

Diese Seite über Sehenswürdigkeiten in Holland wird kontinuierlich immer mal wieder vervollständigt.

Madame Tussauds liegt mitten im Zentrum von Amsterdam. Es ist das Stammhaus der Wachsfiguren-ausstellung, die es mittlerweile in mehreren Städten, u.a. auch in Berlin gibt. Mit 22,50 Euro kein billiges Vergnügen, aber ein Riesenspass.

Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der niederländischen Hauptstadt ist das Anne-Frank-Haus (Prinsengracht 263). Für die Touristen aus Deutschland ist es vielleicht noch bedrückender, als für die internationalen Gäste aus anderen Ländern, denn es ist das Haus, in dem sich die Familie des Kaufmanns Otto Frank vor der Verfolgung durch die Nazis versteckte. Das Mädchen Anne Frank führte über das Leben in dem Versteck ein erschütterndes Tagebuch, das weltweit bekannt wurde. Im August 1944 - die Entscheidung über den Kriegsausgang war längst gefallen - wurde das Versteck durch Verrat von den deutschen Besatzern entdeckt. Annelies Marie Frank - so ihr voller Name - wurde deportiert und starb 15-jährig im KZ-Lager Bergen-Belsen.

Im Van-Gogh-Museum in Amsterdam wird sich Ihre Stimmung dann vielleicht wieder aufhellen. Nirgendwo sonst sind so viele Werke des bedeutenden Künstlers an einem Ort zusammengetragen, wie hier.
Das Museum wurde bis Mai 2013 vergrössert (was mit technisch bedingten Einschränkungen für die Besucher verbunden war) und ist jetzt wieder zugänglich. Es hat täglich von 10 bis 18 Uhr (freitags bis 22 Uhr) geöffnet. Der Eingang liegt in der Paulus Potterstraat 7. Es ist sinnvoll, schon sehr früh morgens zu kommen, denn der Andrang ist riesig. Wenn Sie das Ticket vorher online buchen, geht alles etwas schneller - vor allem aber können Sie dann sicher sein, überhaupt reinzukommen. Rechnen Sie für den Besuch selbst mindestens 2 Stunden - wirklich Kunstinteressierte können ja in der Nähe übernachten . . .
Das sehr moderne Gebäude liegt fussläufig erreichbar am Rande der Altstadt. Erwachsene zahlen jetzt allerdings 17,- Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre deutlich weniger; das Fotografieren ist im Van-Gogh-Museum nicht erlaubt. (Stand dieser Informationen 2015)

Ist das Rotlichtviertel von Amsterdam eine Sehenswürdigkeit? Das mag jede(r) selbst entscheiden, aber es ist bei einem Amsterdam-Besuch fast nicht zu umgehen: Sie laufen ganz normal durch die Stadt, wollen vielleicht die "Oude Kerk" besichtigen - und plötzlich sind Sie mittendrin:
Das Rotlichtviertel ist in keiner Weise abgetrennt oder gekennzeichnet und es kann schon recht verwirrend sein, wenn in den Auslagen der Schaufenster plötzlich nicht mehr Amtiquitäten und Elektroartikel liegen, sondern leichtbekleidete Frauen ihre Reize darbieten.
Dass hier auch das Erotik-Museum zu finden ist, versteht sich wohl von selbst (Oudezijds Achterburgwal 54).

Rotterdam ist der bedeutendste Hafen Europas. Und Den Haag (die Stadt mit dem Regierungssitz) beherbergt in ihrem Stadtteil Scheveningen die wohl kleineste Stadt der Welt: Madurodam - eine wirklich grossartige Ministadt mit über 300 sehr schönen Modellen der wichtigsten Gebäude der Niederlande im Massstab 1:25 - das ganze Land in Klein.

Apropos Scheveningen: Direkt am Wasser (in der Zeestraat 65) befindet sich das "Panorama Mesdag", dessen Besuch wir unbedingt empfehlen: Wer noch nie in einem Panorama war (es gibt mehrere in Europa, u.a. das Bauernkriegs-Panorama bei Bad Frankenhausen am Kyffhäuser im südöstlichen Harzvorland), der hat hier die Gelegenheit, diese Kunstform kennenzulernen. Und wer die anderen kennt, der wird das Panorama Mesdag sowieso nicht versäumen wollen, denn es gilt als eines der schönsten und grössten weltweit.

Was ist das Panorama Mesdag? Es handelt sich um ein Rundgemälde, immerhin 14 m hoch und 120 m lang. Sie stehen inmitten der Rundung auf einer Art Aussichtsturm und es eröffnet sich Ihnen der Blick auf Scheveningen und seine Umgebung, genauso wie er vor 130 Jahren tatsächlich war. Alles ist fotografisch genau dargestellt. Der niederländische Künstler Hendrik Willem Mesdag hat einfach sorgfältig abgemalt, was er 1880 beim Blick aus dem Haus gesehen hat.

Ein natürlich gestalteter Vordergrund perfektioniert die spektakuläre Illusion - man glaubt wirklich, in einem Pavillon am Strand zu stehen.

Der Eintritt beträgt 8,50 Euro - nach Meinung des Verfassers gut angelegtes Geld, obwohl der Besuch nicht länger als eine halbe Stunde dauern wird. Öffnungszeiten: Montag bis samstags 10.00-17.00, an Sonn- und Feiertagen 12.00-17.00 Uhr (Stand 2015, ohne Gewähr)

Käse auf dem Markt in Alkmaar

Und noch einmal Scheveningen: In diesem alten Seebad - Holland hat herrliche Strände, nicht nur in Scheveningen - findet jedes Jahr ein berühmtes Jazz-Festival statt. Wer mehr auf Tradition steht, sollte wissen: Man ist im Land der Trachten und Mühlen. Alte Bauwerke in Hülle und Fülle - Gouda hat nicht nur weltberühmten Käse, sondern auch ein interessantes Rathaus.

Nach den Städten Gouda und Edam sind berühmte Käsesorten benannt - den bekanntesten Käsemarkt aber gibt es in Alkmaar.

Die ganze Nordseeküste des Landes eignet sich für Badeurlaub, aber wirklich wunderbar sind die Strände auf den holländischen Nordseeinseln. Sie sind grösser als die deutschen (die ostfriesischen Inseln) und bieten Urlaubsvergnügen pur. Die bekanntesten sind wohl Texel, Terschelling und Schiermonnikoog.

Ist Lelystadt einen Besuch wert?
Lelystad wurde erst vor etwa 50 Jahren (1967) gegründet und hat heute über 70.000 Einwohner. Es ist die Hauptstadt der Provinz Flevoland. Es ist eine Stadt, die man sich nicht angucken muss, wenn man sich nicht gerade speziell für Stadtplanung interessiert. Dann aber ist es interessant zu sehen, wie eine geschichtslose Stadt sich entwickelt.
Um es noch einmal deutlich zu sagen: Wo heute Lelystad liegt, war vor nicht sehr langer Zeit Wasser. Nach der Eindeichung und Landgewinnung wurde diese Stadt völlig auf die Grüne Wiese gebaut. Das geschah noch dazu in der Zeit, als in vielen Staaten Europas eine falsche Baupolitik verfolgt wurde, die wir heute als die "Bausünden der 60er und 70er Jahre" einstufen.
Das Experiment ist nach Meinung des Verfassers voll daneben gegangen. Lelystad ist also weniger für Touristen interessant, als für Architekten und Stadtplaner.
Sehenswert ist allerdings die Bataviawerft in Lelystad, auf der historische Schiffe mit Hilfe historischer Methoden gebaut und restauriert werden. Batavia ist übrigens der lateinische Namen der Niederlande und auch die alte Bezeichnung für Jakarta, damals eine niederländische Handelsniederlassung und heute die Hauptstadt Indonesiens.

Ausserdem ist Lelystad der Ausgangspunkt für eine Fahrt mitten durch's Wasser: Hier beginnt der "Mitteldeich" (auf niederländischen Karten als Houtribdijk oder Markerwaarddijk bezeichnet), auf dem Sie fast 30 Kilometer nach Enkhuizen fahren können. Links unendliche Wasserflächen, rechts unendliche Wasserflächen. Das ist wirklich eindrucksvoll. Der Damm zieht sich mitten durch das Ijsselmeer und trennt einen südlichen Teil ab, das Markermeer. Er endet im wirklich hübschen Enkhuizen, einer stark touristisch orientierten Stadt mit viel Geschichte und vielen hübschen Ecken.

Wenn Sie nicht durch das Wasser von Lelystad nach Enkhuizen und weiter nach Hoorn (hübsche alte Stadt mit Museumseisenbahn) fahren wollen, sondern über Almere (noch jünger als Lelystad, hat aber schon fast 200.000 Einwohner und einige Fehler von Lelystad wurden hier nicht mehr gemacht) direkt nach Amsterdam, dann fahren Sie direkt vorbei an Oostwarderplassen.

So wie Lelystad für jene ein interessantes Beispiel ist, die sich für Stadtplanung interessieren, ist es Oudewasserplaatsen für die naturbegeisterten Besucher. Allerdings mit dem Unterschied, dass das Naturschutzgebiet, eine "Natur aus zweiter Hand", so zwar ursprünglich nicht geplant war, aber nichtsdestotrotz ein sehr erfolgreiches Experiment ist, während Lelystad als weniger gelungen angesehen werden muss.
Oostwarderplassen ist eine amphibische Landschaft, in der Wasser und Land vielfach ineinander übergehen und miteinander verzahnt sind. Dieses größte Tiefland-Riedmoorgebiet Mitteleuropas (!) gilt heute als eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete des Kontinents und wird der französischen Camargue und der spanischen Cota Donana gleichgestellt.

Es gibt in den Niederlanden eine Reihe von aussergewöhnlichen Zoologischen Gärten. In Emmen gibt es einen flächenmässig ursprünglich recht kleinen Zoo direkt an der Fussgängerzone, der aber sehr geschickt eingerichtet ist und über eine grossartige Schmetterlingshalle und eine interessante Dauerausstellung ("BioChron") verfügt. Die Erweiterung des Geländes ist vor den Toren der Stadt eingerichtet worden - auf einem Weg über die Innenstadt hinweg erreichen Sie die grosszügigsten Tiergehege, die Sie sich vorstellen können.

Auch der Zoo von Arnheim ("Burgers Zoo") ist etwas ganz besonderes: Hier können Sie in lebensecht gestalteten Anlagen Unterwasser-, Wüsten- oder Urwald-Feeling geniessen: Der grösste überdachte Dschungel Europas wird Sie begeistern und der Unterwasser-Tunnel bei "Burgers" nicht weniger!

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